Author Archive for Nikira Bam!

Came by to say hi about 21 years ago. Still alive *glaDOS voice*, studying Computer Science and Media in Munich and enjoying all the bitter-sweet flavours of life :)

“Bitch, make me a sandwich!”

This article is dedicated to the trolls, the assholes and the griefers of multiplayer games. To those who call me a bitch no matter if I just headshot them or if I’m having a bad round. I’ve listened to your bullshit for years, all the way through Quake III, CS 1.6, Call of Duty, LoL and now CS:GO. And no, it doesn’t seem to get any better.

csgo

Often offensive

Competitive online gaming is, in all respects, a sport. It takes practice. It’s stressful. It’s depressing. You can’t win on your own and need to rely on others. Everybody’s got a temper and it sometimes gets out of control.

That part I get. What I don’t understand is why, as soon as you miraculously figure out that I am a girl, everything I do is wrong. Read more →

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Impact – Prototype

This project was originally supposed to be a playground for Unity tutorials and experiments. It was a simple shooter when I had the idea of adding an additional element to it: The menacing, spinning planet, relentlessly drawing nearer to the player.

Gameplay Impact

In-Game Footage Impact

Traditionally, the only consequence the player has if he fails to beat a classical space shooter game, is a plain game over screen. Impact offers you different outcomes, depending on the choices you (actively) made while playing. At the moment these are plain text screens, but I’ve got little cut scenes coming up. Also, bare in mind that this game is in active development. You can keep track of changes at my GitHub Repo.

Play Impact Version 1.2 (needs Unity Web Player)

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Papers, Please

Papiere, bitte
Papiers, s’il vous plaît
Papeles, por favor
Actele, va rog
Papers, Please

Es gibt wenige Orte, die bürokratischer und unmenschlicher sind als ein Grenzübergang. Neonlichter, Absperrungen, Waffen, Soldaten, Untersuchungszimmer. In Flughäfen versucht man wenigstens noch, die Kontrollen etwas menschlicher zu gestalten. Bei physischen Übergängen, auch zwischen EU Ländern, sah das bis vor ein paar Jahren noch ganz anders aus.
Sind meine Papiere in Ordnung? Zehn mal das Ablaufdatum kontrollieren… Wie lange bleibe ich? Wo wohne ich? Misstraurischer Blick des Beamten… Warum bin ich da? Bringe ich illegale Ware (Alkohol, Tabak) mit?

So oder ähnlich verbrachte ich etliche Nächte bei österreichischen, ungarischen und rumänischen Grenzkontrollen. Mit dem Beitritt der Länder zur EU ist die Situation etwas entspannter geworden. Trotzdem ist der physische Übergang in das gelobte, andere Land, eins der nervenzerreißendsten Unterfangen des heutigen Reisenden. Sogar mit einem deutschen Pass.

Papers, Please beleuchtet diese Situation aus der Sicht eines Grenzbeamten des (imaginären, kommunistischen) Staates Arstotzka. Man spielt einen Bürokraten, der Tag für Tag, nach neuen Regeln, die Papiere der Einreisewilligen untersuchen muss. Lässt man die falschen Leute ins Land, kriegt man weniger Geld. Mit weniger Geld kann man keine Medikamente für die kranken Familienmitglieder kaufen. Einige davon sterben. Angesichts des niedrigen Lohnes geht man auf Bestechungen ein. Die geheime Polizei sperrt einen weg. Das Spiel ist aus.

papers please waffenschmuggel

Bodyscanner und Waffenschmuggel

Das ist nur eins der möglichen Ausgänge von Papers, Please. Das Spiel zwingt einen, rationale, regel-basierte Entscheidungen zu treffen. Einzelschicksale, wie die politisch Verfolgter, apellieren aber an die eigene Menschlichkeit. Macht man dann eine Ausnahme zu den Regeln, kann man zwar helfen, aber zu einem Preis für das Wohlergehen der eigenen Familie.

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Ein Liebesbrief an die Geheimdienste

Liebe NSA, CIA, BND, Verfassungsschutz und SIS,

es wird mal Zeit, dass wir miteinander reden. Ich weiß, ich weiß, ihr habt schon all meine Daten, wir kennen uns. Was gibts denn da noch großartig zu besprechen?
Twitter, Facebook, Gmail, vielleicht sogar Steam (*Aluhut aufsetzt*). All meine Aktivitäten und Nachrichten liegen fein säuberlich in euren Datenbanken. Zum Wohle der Nation, zum Schutz vor dem internationalen Terrorismus MÜSST ihr einfach WISSEN was so privat im Internet treibe.

Auch wenn es gerade nicht so dringend ist, eines Tages, bei irgendeiner Suchanfrage gerate ich dann doch irgendwie in den Ergebnissen. Verständlich, schließlich schreibe ich hier über so “skandalöse” Themen wie Menschenrechte, dem freien Internet und Politik. Außerdem war dieses eine Spielereview neulich wirklich unter aller Sau.

Klar muss man da genauer nachbohren. Gefahren abschätzen. Menschenleben retten.

Oder zumindest redet ihr euch das Tag für Tag ein. Und so dient ihr dem Staat als Spionageapparat für die eigene unschuldige Bevölkerung.

Wenn dann doch einer von “euren” mit der Wahrheit rausrückt und versucht, dem Heer an Schafen (lese: Bevölkeung) die Augen zu öffnen, wird er kriminalisiert. Seine Aussagen sind übertrieben, er ist ein schlechter, unglaubwürdiger Mensch, schaut mal da, ein dreiköpfiger Affe!

Deswegen richte auf diesem Weg dem zuständigen Bearbeiter einen Gruß aus. Ich hoffe Dein Kaffe hat heute gut geschmeckt. Wir beide sind gar nicht so verschieden, du sitzt nur am anderen Ende der Leitung. Noch.
Ich freue mich schon auf den Moment, wenn dieser ganze Bullshit vorbei ist und ich -wie bei der Stasi Akte- einsehen kann, was ich vor Jahren irgendwo in irgendeinem Chat geschrieben habe.

Bis dahin wird fröhlich weitergebloggt.

Bleibt fesch,

Nikira

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Hört, hört! 99% Invisible

Auf meiner Suche nach Beschäftigungsmöglichkeiten für meine tägliche Odyssee zur Arbeit, bin ich auf 99% Invisible gestoßen. Der Podcast behandelt triviale Alltagsobjekte, deren Geschichte normalerweise zu 99% verborgen bleibt. Besonders geil finde ich den Dialog Stil, den sie pflegen. Keine Folge wird einfach heruntergelabert, sondern in Gesprächsform vorgestellt.

Bisherige Lieblingsposts:


Episode 78- No Armed Bandit


Episode 67- Broken Window

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Rise

Ein Sommer mit UDK. Eine Handvoll Leute, Kismet Spaß, Jumping Pads, die euch in die Lava schmeißen und eine Schwierigkeitsstufe, die jedes 90-er Spiel neidisch machen würde. Kurz: Rise. Es ist nicht perfekt, aber unser Baby und wir sind stolz drauf.

Ihr wacht in einem Turm auf, ohne Erinnerung wie ihr dort hingekommen seid oder warum. Und ihr hört Stimmen. Das Spielprinzip ist ebenso schnell erklärt: Versucht, nicht zu sterben.

Gehostet wird die Datei von den Kollegen bei PhexMedia. Schreibt ruhig, wie schnell ihr aufgegeben habt oder ob ihr sogar fertiggezockt habt!

Download Rise!

Für die Ungeduldigen: Rise Playthrough Video.

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Hotline Miami

Wollten wir nicht alle schon mal mit einem Baseballschläger durch die Gegend rennen, eine Pferdemaske tragen und dabei jedem die Birne einschlagen? Dennaton Games haben dieses tiefe Verlangen nach Pixelgewalt in uns erkannt und Hotline Miami erschaffen.

Was zunächst nach hirnloser Gewalt klingt, erfordert in Wirklichkeit Skill und Planung. Wer einfach blind losrennt, wird schnell Teil der roten Wanddekoration. Die GTA top-down Ansicht frustriert manchmal und ist, besonders beim Zielen, gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Leveln hat man sich aber daran gewöhnt und legt Killcombos hin, die sogar Charles Manson neidisch machen würden.

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