Also ging ich. Nach wochenlangem “meh, mir ist langweilig, ich hock mich vorm PC”, schaffte ichs doch irgendwie die Maus auf “buchen” zu bewegen, zu klicken und auf gings ins Wunderland – ääääh Spanien mit Germanwings.

Natürlich zu einer wunderbar matinalen Zeit, fünf Uhr morgens. In einem Augenblick der Panik dachte ich während des Fluges, dass mir meine Nebensitzerin (flog zum ersten Mal) aufm dem Schoß kotzen würde. Geistesgegenwärtig hat sie dann aber doch noch die Tüte getroffen. Obwohl ich auf mein übliches Bloody Marry, auf die Massage und auf Palmenwedeln verzichten musste, bin ich dann mit guter Laune in Barcelona gelandet.

Diese ist erst verflogen als die Rückenschmerzen eingesetzt haben, beim Wandern durch die Stadt, mit 15kg Reisegepäck. Da war es aber auch schon Zeit, im Hostel einzuchecken. Dank meiner Nachfrage-Skills (Olá! *auf Blatt mit Name des Hostels zeig*) war es kein Problem mit dem Hinkommen.

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Hatte wirklich Glück mit den Leuten, gleich am ersten Tag einen Ami und drei Kanadier kennen gelernt und schön einen trinken gegangen. Unglücklich waren allerdings die KO-Tropfen im Drink der Kanadiern, die mit war. Dabei sah der Klub gar nicht so schlimm aus, immerhin besser wie die Katakomben, wo wir davor drin waren! Was haben wir daraus gelernt? Immer aufs Glas aufpassen. Außerdem keinen Minirock anziehen falls man später vor hat, wie ein Sack Kartoffeln über die halbe Stadt geschleppt zu werden. Ebenfalls toll: Die vier Polizisten, die sie in dem Zustand gesehen haben, haben keine Miene verzogen… Mädel war am 3. Tag wieder ok (am 2. eher weniger), es hätte also deutlich schlimmer aus gehen können (Hostel anyone?).

Irgendwer hatte den genialen Plan, am Strand den Rausch vom Vorabend wegzupennen. Der Strand in Barcelona ist aber kein normaler Strand. Es ist der Ort, wo man Massagen von Vietnamesen kriegt, für läppische fünf Euro. Oder Piercings. Oder Dreadlocks. Oder Henna-Tattoos. Nein? Wie wäre es dann mit einem kalten Bier? Vielleicht ein paar Stoffetzen oder ein Handtuch mit Hanfblättern? Ein einfaches “NO!” nahmen die Herrschaften als eine Art Ermutigung, mit mehr Begeisterung ihre Produkte anzupreisen, deswegen sahen wir uns zu drastischeren Maßnahmen gezwungen…

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Nur ein gewisser Herr las unser Zeichen und drohte prompt mit seinen “Freunden” wiederzukommen, wir haben auf ihn gewartet, aber er tauchte nie auf. Schade eigentlich, hätten uns bestimmt blendend verstanden!
Zwei Fotos von Barcelona gibbet nun. Den Rest auf Facebook oder Flickr!


Why so seriousssss -.-?

Zaragoza dagegen hat in dem Moment gewonnen, als ich aus dem Zug gestiegen bin. Triforce ftw! Ansonsten war da ned viel, nur zehn Kirchen für die heilige Maria… Und ein allsehendes Auge, wie in jedem normalen Hinterhof.


Lecker rosa Hamburger!

Ehrlich gesagt, war ich dann von Madrid ein bisschen enttäuscht. Klar war es schön, warm und die leichten Damen am Straßenrand haben alle Rumänisch gesprochen… Aber ja, irgendwas hat gefehlt. Immerhin hatten sie Schildkröten im Stadtpark!!